Stress raus, Entspannung rein. Mit Selbstmanagement-Tipps Zeit fürs Wesentliche gewinnen

In einen Schmöker versinken. Über Kopfhörer Italienisch lernen. Oder einfach nur das Vorbeiziehen von Dörfern und Wäldern genießen. Eine Zugfahrt bietet die ideale Auszeit vom hektischen Alltag. Voraussetzung: Es nagt kein schlechtes Gewissen, weil eigentlich "Wichtigeres" zu erledigen wäre. Die folgenden Strategien helfen, das eigene Zeitmanagement zu verbessern - und damit während der nächsten Bahnfahrt Freiräume für kreativen Müßiggang zu gewinnen.

Alles auf einen Blick - Zum Tipp...

Produktiver arbeiten, die vorhandene Energie besser nutzen, Kraft für kreative Pausen sammeln - dabei hilft das richtige Selbstmanagement. Wichtigstes Heiligtum jeder Zeitplanung sind To-do-Listen. Sie lenken den Blick aufs Wesentliche und schützen vor dem Verzetteln. Diese Gliederungen sind prinzipiell rasch erstellt: Man notiert die Aufgaben für den kommenden Tag, sortiert nach Priorität und arbeitet sich von oben nach unten durch die Liste. Erledigtes wird abgestrichen, das verleiht Rückenwind für den Rest. Fünf Minuten genügen für die Tagesplanung und können tagsüber eine Stunde Zeit oder mehr einsparen. Auch die tägliche Pendelfahrt in der Bahn eignet sich hervorragend, um Punkte von der To-Do-Liste zu streichen: etwa um Dienstliches zu erledigen, sich weiterzubilden, Urlaubsfotos auf dem Notebook zu bearbeiten oder mit einem Hörbuch abzuschalten. Schließlich handelt es sich dabei um pure Me-Time. Denn anders als im Büro steht im Zug nicht alle zehn Minuten ein Kollege oder der Chef in der Tür. "Activ Noise Cancelling"-Kopfhörer blenden zudem Umweltgeräusche aus. Zusätzlich ist es hilfreich, Störquellen wie z. B. die Anruffunktion oder die Pop-Up-Funktion von Mails auf dem Smartphone auszuschalten.

Ein straffer Zeitplan - Zum Tipp...

Profis in punkto Selbstmanagement nutzen die fixe Fahrzeit für einen zusätzlichen Effektivitäts-Boost. Man nimmt sich beispielsweise für eine 45-Minuten-Strecke ein Quantum Arbeit vor, dessen Erledigung im Büro eine geschlagene Stunde erfordert. Mit diesem knackigen, selbstgesetzten - aber realistischen - Zeitlimit setzt man sich positiv unter Druck und bleiben konzentriert bei der Sache. Perfekt gerade für ungeliebte Tätigkeiten, bei denen die Gefahr der Ablenkung lauert.

Auf die innere Uhr hören - Zum Tipp...

Auch das Wissen um die eigene Leistungskurve hilft, mehr Hoheit über die eigene Zeit zu gewinnen. Wichtige Aufgaben, die eher schwerfallen, sollten in ein Energiehoch gelegt werden - etwa am frühen Morgen oder bei Nachtmenschen auch am Abend. Lässt hingegen die Power nach, wird Facebook gecheckt oder nach Rezepten für das Abendessen gesucht. Die meisten Zeitmanagement-Profis empfehlen übrigens, das Tagwerk mit der kniffligsten Herausforderung zu beginnen und sich diese Aufgabe bereits am Vorabend auf dem leeren Schreibtisch zurechtzulegen. Startet man am Morgen mit frischem Elan, fließen die komplette Energie und Konzentration in die Challenge. Extrabonus: Das Gehirn lernt auf diese Weise, dass der Auftrag Top-Priorität besitzt - bei späteren Pausen oder Unterbrechungen arbeitet das Unterbewusstsein weiter an der Lösung der Aufgabe.

Was das Herz begehrt - Zum Tipp...

Zeit, die im Zug vergeht, lässt sich auch zum vorübergehenden Ausstieg aus der Alltagshektik nutzen. Möglichkeiten gibt es genug. Manche Reisenden schätzen die bewährte Grundform jeglicher Erholung - das Schläfchen ohne schlechtes Gewissen. Wer kreativere Formen der Entschleunigung bevorzugt, genießt beispielsweise ein Vivaldi-Konzert auf dem Kopfhörer, während die vorüberziehende Landschaft unterm Morgennebel liegt, schnörkelt Urlaubsbilder auf dem Laptop zu einem Fotoalbum zusammen oder erweitert den Horizont mit Hörbüchern. Ebenfalls beliebt: Selbstlernkurse für Italienisch, Spanisch oder Französisch. Tatsächlich bringt Pendeln etliche Sprachgenies hervor. Die tägliche Routine und die überschaubaren Etappen von zumeist 45 bis 90 Minuten Fahrtdauer bieten den perfekten Rahmen für schnelle Fortschritte. Einfach Online-Sprachkurs auf den Laptop runterladen, E-Mail-Funktion auf Aus stellen - und ab geht die Reise…

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